Früh Aufstehen war angesagt. Der Wecker meldete sich bereits um 7 Uhr. Unser Motel verliessen wir dann um 7.50 Uhr. Los ging die Fahrt bei bewölktem Himmel weiter Ostwärts. Wir düsten an
schönen Küstenstreifen vorbei über Godbout zum Phare de Pointe-des-Monts, ein fotogener Leuchtturm. Auf der Strasse zum Leuchtturm mussten wir uns den Weg durch den Schnee bald suchen, kamen aber
dann doch noch einmal am einsamen Turm an. Es war sehr windig und kalt, wir schossen kurz unsere Fotos, dann fuhren wir zurück nach Godbout. Unterwegs gabs noch diverse Fotohalte, wo wir unser
Paparazzileben so richtig ausleben konnten... :-)
In Godbout verluden wir etwas vor 11 Uhr unser Wagen auf die Fähre um über den Sankt-Lorenz-Strom nach Matane zu gelangen. Am Nordufer des Stromes kommt man nämmlich nirgends mehr hin, die Strasse
führt in die Tampa und endet dann auch irgendwann.
Auf der Fähre assen wir ein kleines Mittagessen, und hielten dauernd Ausschau nach Walen, leider ohne Erfolg. :-( Nach der Überfahrt, welche 2h15 dauerte fuhren wir nun an der Südküste des
Sankt-Lorenz-Stroms, der Gaspé-Halbinsel weiter Richtung Osten.
In Ste-Anne-des-Monts bogen wir ins Halbinsel-Innere ab, wo wir den Gaspésie-Nationalpark besuchen wollten. Das Wetter wurde zusehends besser und an einem schönen Beobachtungspunkt flippten wir ab
der wunderschönen Landschaft fast aus. Wir fuhren weiter bis zum Zentrum des Parks, wo es auch ein Hotel hat. Dort informierten wir uns über Wandermöglichkeiten und wählten einen kurzen Marsch zu
einem Aussichtspunkt. Der Aufstieg mit einer Höhendifferenz von immerhin 180m war wegen den Schneemassen auf den Pfaden recht mühsam. Dennoch konnten wir oben die Aussicht über den Park geniessen.
Die versprochenen Karibus, Hirsche und Elche liessen sich leider nicht blicken, ausser dass die überall mit Kotspuren ihre Anwesenheit bewiesen.
Zurück beim Auto, welches wir auf einem leeren Camping-Platz versteckt haben, entschieden wir uns für einen weiteren Abstecher dem Fluss entlang. Die Abendsonne zeigte sich von ihrer schönsten
Seite und wir wussten bald nicht mehr, was wir noch alles auf die Speicherkarte brennen sollen. Insgesamt waren wir in dieser schönen Gegend mehr als 2 Stunden zu Fuss unterwegs, dieses
NAAS-Training reicht glaub für heute.
Also wollten wir wieder zurück zur Küste. Abkürzungen, waren uns leider verwehrt, da sich diese Strassen wohl noch im Winterschlaf befinden.
Also gings zurück nach Ste-Anne-des-Monts, wo wir nach einer kurzen Dorfrundfahrt ein Motel mit Internetanschluss fanden. Wenn wir schon keinen Handy-Empfang haben, möchten wir uns doch wieder
einmal über Internet bemerkbar machen.
Das Nachessen nahmen wir im benachbarten Restaurant, welches uns sehr schmeckte. Auch die Bedienung war sehr nett und wir verstanden sogar ihr Französisch. Dann gings zurück ins Motel, wo noch der
Blog und das Ausruhen auf dem Programm stand.