Donnerstag, 15. mai 2008
Um 7.30 Uhr erhoben wir uns und verliessen schon bald unsere Unterkunft in Summerside. Draussen lachte uns wieder einmal die Sonne an, es war zwar noch kühl, aber doch nicht mehr ganz so windig wie gestern.
Wir wollten die Prince Edward Island auskundschaften. Wir starteten mit der Fahrt gegen Norden. Im Cabot Beach Provincial Parc parkierten wir vor den verschlossenen Toren des Campingplatzes. Zu Fuss gings weiter zur Küste, als erstes sahen wir bereits einen Hasen, der eifrig an einer Tanne knabberte. Am Meer mit den wiederum roten Sandsteinklippen schossen wir schnell einige Fotos und weiter gings durchs Unterholz des Parks. Da hörten wir plötzlich komische Pfiffe. Beim genauen Hinschauen bemerkten wir, dass es sich nicht etwa um einen Vogel handelt, sondern um ein paar Eichhörnchen, die wohl ein bisschen giggerig aufeinander waren. :-) Wir amüsierten uns köstlich, wie die Fiecher von Baum zu Baum sprangen und wild herumschrieen.
Zurück beim Auto setzten wir unsere Fahrt nach einer kurzen Verpflegung (unser Frühstück) fort. North Rustico hiess unser nächster Halt, ein kleines Fischerdörfchen, welches uns zu einigen Fotos einlud. Am Brackley Beach besichtigten wir den Kilometerlangen Sandstrand mit seinen Dünen, doch für ein Bad war es doch ein bisschen zu kühl und windig.
Im Greenwich NP , schon auf der Ostseite der Insel schauten wir uns noch einen weiteren Strand an, auch dieser war ganz schön, besonders sein buntes (geschlossenes) Kassenhäuschen. Bitzu führte uns wieder etaws verwirrt ;-), zum East Point, wie der Name schon sagt, der östlichste Punkt der Insel. Ein Leuchtturm und rote Klippen zierten diesen Ort, sonst wehte ein grausam kalter Wind, somit hielten wir es dort nicht soo wahnsinnig lange aus.
In Basin Head war im Reiseführer von "singing sand" die Rede, da mussten wir natürlich auch noch hin. Und siehe da, nach einigen Metern über den wunderschönen Sandstrand bemerkten wir, dass es beim "schlarpen -- Füsse nicht heben" so komisch quietschte und unter den Schuhen so komisch vibrierte. Ganz komisch da! :-)
Wir fuhren nun weiter quer durch den Ostteil der Insel zum Point Prim, dort steht der älteste Leuchtturm der Insel und dieser wäre im Sommer noch bemannt. Wie aber überall, wo wir hinkommen, da ist kein Schwein anzutreffen. Trotzdem gab es natürlich ein paar Fotos mit diesem Türmlein.
Nächster Halt war nun Wood Islands. Dort wollten wir um 19.30 auf die Fähre Richtung New Glasgow. Da wir schon um 18 Uhr dort waren, erkundigten wir uns bei der Kassierin, wo das nächste Restaurant zu finden sein. Das sei 20 Minuten vom Hafen entfernt, aber man könne ja auf der Fähre essen. Also, bezahlten wir die Fähre und schlugen die Zeit am Hafen um die Ohren, bis wir etwas nach 19 Uhr auf die Fähre fahren konnten.
Die Fähre war noch nicht unterwegs und wir verschlangen schon unser Nachtessen. Die Überfahrt dauerte 1h15min, während dieser konnten wir noch ein bisschen TSN schauen und auch den Sonnenuntergang bestaunen.
Um 20.45 verliessen wir die Fähre Richtung New Glasgow. Dort verliessen wir den Highway und suchten uns gleich eine Unterkunft. Zu unserem Erstaunen waren die ersten beiden Unterkünfte dort ausgebucht. Also, weiter Stadteinwärts! Doch in diesem komischen Kaff fanden wir rein gar nichts mehr. Wir irrten herum, wussten kaum mehr wo wir waren, schliesslich hatten wir von diesem Scheisskaff doch keinen Stadtplan. Bei der nächsten Tankstelle fragten wir nach, wo wir denn eine Unterkunft finden könnten. Die beiden Damen waren sehr Hilfsbereit und suchten rasch im Telefonbuch (die eine ein bisschen schneller, die andere langsamer [blätter blätter blätter]), nach einem geeigneten Hotel und fragte dieses auch gleich an, ob dort noch Platz wäre. Nach ihren Anweisungen fanden wir auch schnell zu diesem Hotel und konnten um 22 Uhr doch noch ein Zimmer beziehen.
Unsere Nerven waren von der Stadtirrfahrt wirklich schon stark strapaziert und wir sind ein bisschen sehr müde, also müsst ihr euch noch einen bisschen auf die Fotos gedulden.... i mag eifach nit! :-)
von NAAS
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Mittwoch, 14. mai 2008

Genüsslich mit einem Pack Kelloggs und Toast starteten wir den Tag. Heute war das Frühstück für einmal inbegriffen. Brünu und Tom steckten sich noch einen Muffin für unterwegs ein. Heute Chauffierte uns Tom durch die Etappe, immer wieder kam sein aggressiver Fahrstil zum Vorschein ;-) Etwa 50km vom Hotel entfernt war der Nationalpark Bay of Fundy. Im Informationszentrum, welches mal offen war, wurde uns ein Weg empfohlen. Der Trail „Coppermines“ sah viel versprechend aus, aber bis auf einige schöne Bäche waren wir etwas enttäuscht. Nachdem wir die 4.5km Waldspaziergang abgeklappert hatten und zurück beim Auto waren, sahen wir noch einen Weg, der zum Meer runter führte.

Die Brühe, des Bay of Fundy hatte gerade Ebbe und hat sich weit zurückgezogen. Da unten war’s richtig schön, nur ein starker Wind wehte. Wir hätten am besten gleich nur diesen Weg gemacht…

Nach zwei Stunden im Nationalpark fuhren wir zurück zu den Hopewell-Rocks, schliesslich wollten wir diese „Blumentöpfe“ nun noch bei Ebbe begutachten. Runter gings auf den „ausgetrockneten“ Meeresgrund. Wir konnten nun zwischen den Felsen herumspazieren. So trocken war der Meeresboden eben doch nicht, die ganze Sache war ziemlich verschlammt. Wir waren länger als erwartet dort unten, das Ganze war sehr weitläufig und immer musste man sich einen Weg suchen, wenn man doch nicht gerade einen Schuh voll Schlamm herausziehen will. Neben uns waren praktisch keine Leute da, schliesslich wäre dies eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit. Nach dem Gang über den Meersgrund mussten wir unsere Schuhe gründlich abspülen. Diese Rocks waren aber wirklich ein Highlight unserer Reise!

Dann mussten wir doch mal unsere Weiterreise zu den Prince Edward Islands in Angriff nehmen. In Moncton legten wir einen kleinen Zwischenhalt im Wal-Mart ein. Der Abstecher in ein vermeintliches Outlet-Center viel aus, da es sich gar nicht um so eines handelte…;-)

Dann gings weiter auf dem Highway über die 14km lange Confedertation-Bridge auf die PEI-Insel. Auf dieser Insel fuhren wir durch das Städtchen Summerside westwärts. Immer wieder Ausschau nach einem geeigneten Grillplatz, doch unser Problem war der immer noch sehr starke Wind.

In Cap-Egmont fanden wir an roten Sandsteinklippen ein Windgeschütztes Plätzchen und nahmen unser erstes Bräteln in Angriff. Fleissig wurde Holz gesucht, davon hatte es an diesem Strand reichlich. Kartoffeln wurden in Alufolie gewickelt und in die Glut geschmissen, Speck gebraten und anschliessend kamen noch die Rinds-Plätzli dran.

Die Plätzli sahen auf dem Grill irgendwie etwas komisch aus, aber zum verspeisen waren sie wirklich herrlich! Auch die Kartoffeln waren tiptop, sogar die Saurecream hatten wir dabei! J Um halb 8 Uhr mussten wir mal ans weiterfahren denken, wir wussten nun nicht ganz, welchen Weg wir einschlagen wollten. Wir entschieden uns für die Übernachtung in Summerside und strichen das Cape North aus dem Programm, da dies wohl nicht so spektakulär ist.

In Summerside fanden wir rasch eine Unterkunft im Quality-Inn. Bitzu und Thömu nahmen zur Entspannung ein Bad im Pool, Broun bevorzugte die Dusche. Ans Nachtessen mussten wir ja dank dem Gegrillten nicht mehr denken, also konnten wir hinter die weitere Planung und den Blog gehen.

Da in dieser Gegend Unterkünfe mit Internetzugang dünn gesäht sind, erscheint leider nicht jeden Tag ein Bericht. Wir versuchen aber sobald wie möglich wieder etwas hochzuladen. Im Moment sollte alles aktuell sein.
Der Natelempfang lässt manchmal auch zu Wünschen übrig, also keine Angst, wenn ihr mal einen Moment nichts von uns hört, dann sind wir einfach irgendwo in der Prärie...

PS: An die zurückgereisten: Fragende Blicke, wenn am nächsten Tag kein Kommentar im Blog ist, aber wenn ihr selber zu Hause seid, merkt man da auch von euch nichts mehr...
PS2: Jöggu, merci fang fürä Totomat!

von NAAS
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Mittwoch, 14. mai 2008

Die Weckzeit wiederholt sich in letzter Zeit, also erwähnen wir die doch gar nicht mehr. Um 8.20 Uhr starteten wir in Pabos Mills. In Paspébiac fanden wir endlich einen Einkaufscenter, wo wir uns etwas zum Frühstück einkaufen konnten. Im Einkaufkorb landete auch Fleisch für auf den Grill.

Einige Käffer weiter, fanden wir einen PicNic-Platz, wo wir unser Frühstück, bestehend aus Brot (gar nicht mal so schlecht), Aufschnitt und Käse, verzehrten. Das Wetter war zwar schön, aber ziemlich windig. Weiter gings, in Carleton wollten wir den schönsten Sandstrand der Gaspé-Halbinsel begutachten. Entweder wir fanden ihn nicht, oder es war ein Kieselstrand. An diesem Kieselstrand fanden wir jede Menge Muscheln, Seesterne, Krebse, usw…

Nach der Brücke nach Campbellton mussten wir unsere Uhren um eine Stunde vorstellen, jetzt haben wir noch 5 Stunden Rückstand. Auf dem Highway fuhren weiter Südwärts, nach dem kurzen Wolkenintermezzo bei Campbellton wurde das Wetter immer besser. Bei Miramichi zweigten wir vom Highway auf die Küstenstrasse ab, eigentlich suchten wir nach einem geeigneten Grillplatz, wurden jedoch nicht fündig, entweder schlecht zum bräteln, oder zu starker Wind. Also gings nach kurzen Stopps weiter.

Bald erreichten wir Moncton und das darauf folgende Hopewell mit seinen Flowerpots: Felsen, welche bei Flut nur als Inseln erkennbar sind und bei Ebbe wie Blumentöpfe auf dem ausgetrockneten Meeresboden stehen. Hier beträgt der Gezeitenunterschied bis zu 16m.

Heute Abend hatten wir die Möglichkeit, diese Hopewell Rocks bei der Flut zu beobachten.

Am Dienstag wollen wir das ganze dann bei Ebbe anschauen.

Die Übernachtung wählten wir gerade neben diesem Schauspiel im Hopewell Motel, wo wir auch gleich das Nachtessen mampften. Bitzu leistete sich heute seinen Hummer, die Begeisterung hielt sich jedoch in Grenzen…

Übrigens, es war ein richtiger Fahrmaraton, wir legten 650km zurück.
von NAAS
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Mittwoch, 14. mai 2008

Tagwache um 7 Uhr 30. Nachdem wir unsere Sachen wieder eingepackt haben und im Tankstellenshop vis-à-vis eingekauft haben, starteten wir unsere Fahrt bei stahlblauem Himmel, jedoch frischen 6°C Aussentemperatur.

Erster Halt: La Martre, ein feuerroter Leuchtturm an hübscher Lage. Einige Fotos wurden geschossen und dann verspeisten wir das am Tankstellenshop eingekaufte Frühstück an der Sonne. Der Leuchtturmwärter erklärte uns noch einige Details, leider verstanden wir nicht sehr viel, da unser Schulfranzösisch nicht mehr so frisch ist.

Weiter ging die Fahrt der Küste nach Richtung Osten. Unterwegs hielten wir X-Mal an um Fotos von der schönen, wilden Landschaft zu schiessen.

Beim Nationalpark Forillon stiessen wir wieder einmal auf ein geschlossenes Besucherzentrum. Hinter einem Meterhohen Schneewall konnten wir uns doch eine Karte vom letzten Jahr ergattern. Was wird wohl mit der Strasse zum geplanten Wanderweg sein? Offen, geschlossen? Die Fahrt ging durch den Park, wo wir unser zweites Stachelschwein der Reise erblickten, das Ding kann sogar klettern!!!

Weiter gings zum Cape Gaspé, die Strasse war tatsächlich offen! 4km vom Kap entfernt mussten wir unsere Limousine parkieren und die Wanderschuhe montieren. Auf gings zu einer insgesamt 7.5km langen Wanderung (ja, NAAS-Training für heute ok) durch herrliche Küstenlandschaft bis zum Cape Gaspé mit seinem Leuchtturm. Unterwegs trafen wir auf weitere drei Stachelschweine, welche gemütlich herum(g)rasten.

Beim Leuchtturm konnten wir die Aussicht noch von einem Plateau ins offene Meer und auf die umliegenden Klippen geniessen. Wal sahen wir leider keinen, bis auf Broun, welcher einen gesehen haben wollte.

Der Rückweg ging durch den Wald. Wir stapften wieder mal durch meterhohen Schnee, zum Teil vollgekackt von Elch- oder Hirschscheisse – Bitzu ärgerte sich mächtig über diese undisziplinierte Art dieser Tiere…

Nach zwei Stunden waren auch wir wieder beim Auto und fuhren weiter. Wir hatten den Park noch nicht verlassen, da irrte eine Hirschkuh behindert auf der Strasse herum und verschwand dann doch noch im Wald.

Die Weiterfahrt nach Percé verlief meistens zügig. Kurz vor Percé schon wieder ein Fiech auf der Strasse – eine weitere Hirschkuh verlief sich.

Nach der krassen Passstrasse erblickten wir bei der Talfahrt nach Percé, den „Rocher Percé“. Ein Viereckiger Felsklotz im Meer nahe dem Ufer, welcher sich in der Abendsonne sehr fotogen zeigte.

Im Möchtegern Touristenkaff (laut Reiseführer sei dies ein grosser Touristenort), herrschte Tote Hose. Eigentlich war hier Übernachten angesagt, da aber fast alles zu war, liessen wir es sein und knipsten nur den Felsen ab und fuhren dann weiter.

In Pabos Mills kehrten wir beim Motel Fraser ein, buchten dort ein Zimmer und verpflegten uns auch gleich fürs Nachtessen. Infolge Muttertages war die Beiz fast voll und wir mussten beinahe verhungern, bis wir überhaupt die Bestellung aufgeben konnten. Dann dauerte es nochmals eine laaaaaaaaaange Weile, bis wir unsere Mägen dann aber mit einem leckeren Nachtessen füllen konnten.

Im Motelzimmer der weitere Frust: TV geht nicht, Internet geht nicht, Natelempfang geht nicht…. L

Wildtierfazit: Gesamt Reise: Stachelschweine: 5, Elche: 1, Hirsche: 2, Biber: 3, Möchtegern-Murmel: ca. 10, Panzertier: 1, A/B-Hörnchen: 1, Eichhörnchen: Unzählige, wilde Hühner: 5, Schneegänse: 1'000'000, Kanadagänse: 1'000'000, Enten: Miiiiiiiiiiiilllliaaaaarden

von NAAS
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Sonntag, 11. mai 2008
Früh Aufstehen war angesagt. Der Wecker meldete sich bereits um 7 Uhr. Unser Motel verliessen wir dann um  7.50 Uhr. Los ging die Fahrt bei bewölktem Himmel weiter Ostwärts. Wir düsten an schönen Küstenstreifen vorbei über Godbout zum Phare de Pointe-des-Monts, ein fotogener Leuchtturm. Auf der Strasse zum Leuchtturm mussten wir uns den Weg durch den Schnee bald suchen, kamen aber dann doch noch einmal am einsamen Turm an. Es war sehr windig und kalt, wir schossen kurz unsere Fotos, dann fuhren wir zurück nach Godbout. Unterwegs gabs noch diverse Fotohalte, wo wir unser Paparazzileben so richtig ausleben konnten... :-)
In Godbout verluden wir etwas vor 11 Uhr unser Wagen auf die Fähre um über den Sankt-Lorenz-Strom nach Matane zu gelangen. Am Nordufer des Stromes kommt man nämmlich nirgends mehr hin, die Strasse führt in die Tampa und endet dann auch irgendwann.
Auf der Fähre assen wir ein kleines Mittagessen, und hielten dauernd Ausschau nach Walen, leider ohne Erfolg. :-( Nach der Überfahrt, welche 2h15 dauerte fuhren wir nun an der Südküste des Sankt-Lorenz-Stroms, der Gaspé-Halbinsel weiter Richtung Osten.
In Ste-Anne-des-Monts bogen wir ins Halbinsel-Innere ab, wo wir den Gaspésie-Nationalpark besuchen wollten. Das Wetter wurde zusehends besser und an einem schönen Beobachtungspunkt flippten wir ab der wunderschönen Landschaft fast aus. Wir fuhren weiter bis zum Zentrum des Parks, wo es auch ein Hotel hat. Dort informierten wir uns über Wandermöglichkeiten und wählten einen kurzen Marsch zu einem Aussichtspunkt. Der Aufstieg mit einer Höhendifferenz von immerhin 180m war wegen den Schneemassen auf den Pfaden recht mühsam. Dennoch konnten wir oben die Aussicht über den Park geniessen. Die versprochenen Karibus, Hirsche und Elche liessen sich leider nicht blicken, ausser dass die überall mit Kotspuren ihre Anwesenheit bewiesen.
Zurück beim Auto, welches wir auf einem leeren Camping-Platz versteckt haben, entschieden wir uns für einen weiteren Abstecher dem Fluss entlang. Die Abendsonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite und wir wussten bald nicht mehr, was wir noch alles auf die Speicherkarte brennen sollen. Insgesamt waren wir in dieser schönen Gegend mehr als 2 Stunden zu Fuss unterwegs, dieses NAAS-Training reicht glaub für heute.
Also wollten wir wieder zurück zur Küste. Abkürzungen, waren uns leider verwehrt, da sich diese Strassen wohl noch im Winterschlaf befinden.
Also gings zurück nach Ste-Anne-des-Monts, wo wir nach einer kurzen Dorfrundfahrt ein Motel mit Internetanschluss fanden. Wenn wir schon keinen Handy-Empfang haben, möchten wir uns doch wieder einmal über Internet bemerkbar machen.
Das Nachessen nahmen wir im benachbarten Restaurant, welches uns sehr schmeckte. Auch die Bedienung war sehr nett und wir verstanden sogar ihr Französisch. Dann gings zurück ins Motel, wo noch der Blog und das Ausruhen auf dem Programm stand.
von NAAS
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Sonntag, 11. mai 2008

Rekordverdächtig um 7.45 Uhr ging der Wecker bei Tom, Broun und Bitzu los. Da unsere Reise von der Schiffs-Fähre abhängig war, beschliessen wir früh zu starten. Jöggu und Simu schliefen noch brav weiter. Um 9 Uhr ging unsere Etappe los, diesmal war unser Van fast leer und wir konnten uns gemütlich einrichten. Der Highway war erstaunlicherweise sehr Verkehrsarm und wir konnten für einmal die Beschilderungen von einer weiteren Distanz betrachten. Unser erstes Zwischenziel war die Besichtigung des Chûtes Montmorency Wasserfall. Danke an Brown, dass er nicht den Offiziellen Weg genommen hat, das hat uns 10Doller Parkgebühr erspartJ Mit einer gemütlichen Seilbahn gings hinauf zu einer Brücke oberhalb des Falls. Es konnte nicht anders sein denn als wir unten in der Station waren fuhr bereits der obligate Schulbus ein und ein Haufen wilder Kinder begleitete uns zum Aussichtspunkt… Der Anblick des Falls war sehr Imposant und wir schossen Eindrückliche Bilder. Nach einer Stunde gings weiter zu dem Ste-Anne Canyon. Erinnerungen an die Aareschlucht wurden wach, denn auch da konnte man spektakulär am Rande der Schlucht die tosenden Wassermassen bestaunen. Das Highlight hier war eine riesige Hängebrücke über die Schlucht. Übrigens auch da waren einige Schüler doch wir gewöhnen uns sicher noch daranJ

Nach kurzer Verpflegungspause fuhr uns Broun in den National Park „de Faune du Cap-Tourmente“. Tom erzählte uns von den zigtausend Schneegänsen die sich dort tummeln. Mit einer gekonnten Umfahrung sahen wir viele dieser schönen Exemplare und dies natürlich „for free“J

Auf dem Weg zur Fähre (von Baie-Ste-Catherine nach Tadoussac) unterbrachen wir etliche male die Fahrt für Fotos. Die Landschaft wurde zunehmend wilder und wir drei kommen immer mehr auf unsere Kosten.

Die Bootsfahrt verlief sehr kurz und wenig spektakulär, wir genossen die Überfahrt auf dem Oberdeck der Fähre und hofften noch einen Wal zu sichten. Dies geschah leider nicht, dafür hatten wir eine kurze Showeinlage eines Passagiers der die Alarmanlage seines PW`s nicht mehr abstellen konnte… Unser Tagesziel haben wir erreicht und der Magen machte sich langsam bemerkbar worauf wir ein Restaurant aufsuchten. Heute gab’s Spaghetti Carbonara welche einfach köstlich waren. Da wir noch nie mit VISA bezahlt haben verstanden wir das System noch nicht. Die Servierdüse hat uns keinen Kugi zur Rechnung beigelegt so bat Bitzu einen Tisch neben uns (4 Mädchen) um einen Schreiber. Den bekamen wir doch leider ging er nicht. So langsam wurden auch wir wieder wach und realisierten das wir zuerst die Karte geben und erst später unterschreiben müssen. J

Ganz unauffällig kratzte Tom etwas auf den Zettel und wir gaben den Schreiber zurück. Die Servierdüse kam nun mit der Rechnung plus Kugelschreiber. Wir machten uns eilig aus dem Staub, fuhren noch ca. eine Stunde weiter und hielten dann in Baie-Comeau in einen Motel.

von NAAS
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Sonntag, 11. mai 2008

Das Frühstück stand um 9.30 Uhr auf dem Programm. Alle erschienen, bis auf Bitzu, welcher mit 5-Minütiger Verspätung eintraf. Er beklagte sich über zu wenig Schlaf…

Nach dem Frühstück gings in die Stadt, heute wollte das Wetter für einmal nicht so recht, in der Nacht regnete es und auch der Morgen war noch ziemlich grau in grau.

Wir gingen an den Hafen runter, schauten uns das restliche Quebec an. Am Hafen fanden wir noch einen ganz hübschen Stadtteil, welcher sich jedoch als Irrgarten entpuppte, da wir den Weg auf den Altstadthügel suchen mussten. Beim Schlosshotel gab’s noch eine Fotosession, dann wollten wir von der Festung aus, oder was das auch immer ist, die Aussicht über die Altstadt geniessen. Ein paar Hubis waren aber dafür, die Treppe zu benützen, welche nur um die Festung herum führte. Der Aufstieg wollten dann auch nicht mehr alle machen, einzig Bitzu und Thömu hatten den Überblick.

Nun war das Mittagessen angesagt. Simu wollte unbedingt noch in einen Ashton, die empfohlenen Putines verspeisen. Aber welch ein Schreck, die 1'000'000 von Teenies, welche zurzeit in der Stadt sind (wieso auch immer), mussten auch genau um diese Zeit sämtliche Fastfood-Beizen stürmen… So standen wir eben auch im Chaos an. Wir bekamen trotzdem noch etwas Warmes.

Dann mussten wir schleunigst ins Hotel, unsere Fanutensilien packen und ab mit dem Taxi zum Stadion.

Eigentlich war geplant, am Nachmittag die Schweizer zu unterstützen, unsere Spekulation, dass unsere Eishockeyianer den zweiten Platz für die Zwischenrunde belegen, ging jedoch bekanntlich nicht auf, da sie die Tabelle ja von zuoberst grüssen. Also sahen wir am Nachmittag ein langweiliges Spiel Schweden gegen Dänemark, welches die Blaugelben mit 8:1 gewannen.

Nach dem Spiel verpflegten wir uns kurz in der Fanzone, bevor wir schon wieder zum Abendmatch Schweiz-Tschechien ins Stadion pilgerten. Diesmal hatten wir die Plätze ganz zu oberst im Stadion, welche aber immerhin besser waren, als welche vom Nachmittagsspiel. Ab dem zweiten Drittel waren dann die Schweizer so etwas von überfordert, dass sie bald einmal hoffnungslos in Rückstand gerieten. Das Spiel verloren sie schlussendlich mit 0:5, das Spiel war etwas so spannend, wie das Resultat.

Die Taxifahrt vom Stadion in die Stadt startete wegen des Rückreiseverkehrs schwierig, aber dann drückte unser Chauffeur mächtig auf die Tube! J

Im Hotel wurde französisch geduscht und dann gings ab in den Ausgang. Die Bar welche Simu empfohlen wurde, verliessen wir bald wieder infolge zu grossen Gestankes. Also gings in die gleiche Bar, in welcher Bitzu und Jöggu den letzten Abend verbracht hatten. Wir tranken etwas Kleines zum Abschied von Simu und Jöggu, welche am Freitag abreisen. Dazu nahmen wir kurz den Töggelikasten und länger den Dartkasten in beschlag.

Bald gab es bei uns aber auch Feierabend und wir gingen ins Hotel, wo wir noch eifrig packen durften und uns von Jöggu uns Simu verabschiedeten.

 

SALE ZÄMÄ!!

von NAAS
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Donnerstag, 8. mai 2008

Nach einer erholsamen Nacht in unserem schönen Hotel, frühstückten wir um 9 Uhr. Das Frühstück war nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Das schöne Wetter lockte Brünu, Simu und Thömu schon bald an die Sonne. Jöggu und Bitzu bevorzugten es, noch ein bisschen im Hotel zu  bleiben.
Die Sonnenanbeter schauten sich den noch unbekannten Stadtteil, ausserhalb der Stadtmauern an.
Um 11 Uhr trafen wir uns ins in Fan-Montur eingekleidet im Hotelzimmer. An der Reception bestellten wir ein Taxi. Der mürrische Fahrer war sichtlich nicht begeistert, führte uns zu unserem Glück denoch sicher zum Colisee Pepsi. Es waren noch nicht viele Fans anwesend. Von einer Schar Kinder wurden wir noch mächtig angejubelt. In der Fanzone drängte sich Jöggu für ein Interview mit einem Zeitunsjournalisten auf, dann besuchten wir die kleine Hall of Fame. Unterwegs wurden wir immer wieder von kleinen Knirpsen gefragt, ob wir Hockeyspieler seien, dies bejaten wir natürlich! ;-)  Dann gingen wir mit einem Bierchen gestärkt ins Stadion.
Die Plätze wurden aufgesucht, dann richteten wir unsere 1000 Sachen ein. Leibchen, Fahnen, Halstücher und die Klapperhände aus dem 1$-Shop gehörten zum Standart. Jöggu hatte noch sein Torino-Horni dabei und auch seine Affenmaske fehlte nicht. Noch vor dem Spiel verpflegte sich jeder an der Imbissbude.
Das Spiel startete für uns super, schon bald stand es 1:0 für die Schweizer. Nach dem ersten Drittel stand es 2:1 für die Eisgenossen, die zahlreichen schweizer Fans bejubelten dies lautstark und brachten die Welle durchs Stadion. Wie alle bereits wissen, gewann die Schweiz das Spiel mit 4:2 und NAAS brachte x-mal Grüsse via TV in die Schweiz... - auch unser Affli :-)
Nach dem Spiel wurde noch ausserhalb des Stations und in der Fanzone weitergefeiert. Einige nutzten die Gelegenheit, ein Autogramm von Patrick Roy zu ergattern.
Am Informationsschalter des Stadions liessen wir uns wieder ein Taxi bestellen. Der Fahrer, welcher Tom Hanks hätte sein könnten, fuhr uns rasch und witzig zurück zum Hotel.
Dort verweilten wir nur kurz, bis wir uns wieder auf den Weg in die Stadt machten. Der Weg ging von Beiz zu Beiz, aber immer passte eine Beiz jemandem nicht. Nach langem suchen wurden wir doch noch fündig. Wir fanden ein super Restauarnt, wo wir 3 Gänge zu einen guten Preis zu haben waren. Dazu gönnten wir uns, ausser Jöggu, erstmals ein Glas Wein. Der feine Rotwein machte uns jedoch so müde, dass 3/5 nach dem Essen direkt im Hotel landete. Jöggu und Bitzu suchten noch ein Bar auf, wo sie noch jetzt sind... :-)

von NAAS
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Mittwoch, 7. mai 2008

Um 9 Uhr gingen wir zum Frühstück. Danach wurden eifrig die Koffer gepackt und in das Auto geladen. Unser Mobil durfte jetzt auch wieder mal ans Tageslicht. Über Umwege steuerte uns Bitzu doch noch aus der Stadt, hier ist ja alles soo super gekennzeichnet.

Unterwegs kauften wir uns in einem Einkaufszentrum noch etwas Proviant ein und gaben anschliessend ein kleines Hockeyspielchen zum Besten. Brünu und Bitzu gewannen das Spiel mit 2:1.

Weiter gings! Kurz vor Trois Rivieres bogen wir Richtung Norden ab, wo wir den Nationalpark Mauricie besuchen wollten. Durch schöne wilde Gegend ging die Fahrt, unterwegs bastelte Jöggu eifrig an einem neuen Ball für unser Kulthockey. Auch einen Biberbau fanden wir vor, von Mr. Biber jedoch keine Spur…

Beim Parkeingang wollten wir uns über Unternehmensmöglichkeiten erkundigen. Doch ausser der geschlossenen Barriere für die Parkstrasse fanden wir nichts…

Ein Parkwächter bestätigte uns, dass wir da nicht weiterkommen. Uns blieb nichts anderes übrig als umzukehren. Nun wählten wir den schnellsten Weg Richtung Quebec über den Highway, für manche war das zu langweilig und es wurde eifrig gepennt…

Als auch Fahrer Bitzu müde wurde, bat er um eine Pause auf der nächsten Raststätte. Diese Pause nützten wir natürlich wieder für ein Hockeygame. Jöggu und Bitzu gewannen dieses Game mit 2:1 gegen Simu und Thömu. Leider musste Bitzu seinen Stock entsorgen, hinten und vorne war nach einem kämpferischen Einsatz alles kaputt.

Die Fahrt ging weiter nach Quebec. Die Stadteinfahrt lief jedoch nicht planmässig, und wir wussten eine Weile nicht mehr, wo wir waren. Auf einmal konnten wir uns tatsächlich wieder orientieren und fanden unser Hotel prompt.

Das ganze NAAS-Mobil wurde aus geräumt und das Treppenhaus hochgeschleppt. Die Zimmerverteilung wurde wieder mittels Stockziehen ausgelost. Jöggu und Bitzu traf es in den gleichen Schlag. Zuerst meinten sie, sie hätten eine riesige Suite für sich, die Freude war leider nur von kurzer Dauer, kamen doch schon bald wieder die drei Herren aus dem 4. Stock, welche nicht alle auf einem Bett pennen wollten.

Als jeder sein Zimmer und Bett bezogen hatte, machten wir uns kurz frisch… J Dann gings ab in die Altstadt, schliesslich hatten wir Hunger, wie Bären.

In einem Café mampften wir ein feines Nachtessen, natürlich wieder viel Fleisch. Jöggu gönnte sich ein 14oz Beef…

Den Abend liessen wir in St-Patricks Pub bei einem (oder eben zwei...) Pitcher Bier ausklingen, bevor wir das Hotel aufsuchten.

von NAAS
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Dienstag, 6. mai 2008

Treffpunkt zum Frühstück um 9.30 Uhr. Die Sonne blendete uns bereits im Zimmer. Nach dem Frühstück und dem obligaten Blog-Schreiben gings eins weiteres Mal zum Centre Bell. Wir wollten ja immer noch die Stadionführung erleben.

Und siehe da, diesmal standen wir nicht mehr vor verschlossenen Türen. Wir kaufen die Tickets für die Führung und schon bald gings los. NAAS äusserte sich sehr begeistert, als wir feststellten, dass eine teletubbige schweizer Familie auch noch an der Tour teilnahm. Unsere Führerin war leider nicht sehr motiviert und zeigte uns praktisch nichts Neues. Ausser dem Besuch der Pressetribüne und einer Loge sahen wir eigentlich nichts Spannendes… Leider liessen sich auch keine Spieler blicken, obwohl sie für eine Autogrammsession im Stadion anwesend waren. Nach einer mickrigen halben Stunde „durften“ wir den Hockeytempel bereits wieder verlassen… L

Auf gings nun auf einen schweisstreibenden Marsch auf den Mont-Royal, dem Gurten Montreals. Dieses Training schadete uns jedoch gar nicht, schliesslich ist die Ernährung da drüben nicht besonders kalorienarm. Oben angekommen gönnten wir uns nach der Fotosession ein Fläschchen Wasser, aber auch die Glace-Saison wurde offiziell eröffnet. Die Aussicht über die Stadt war der Marsch wert. Nun gings wieder runter auf Stadtniveau und noch etwas tiefer in die Underground, damit fuhren wird bis zu den Stadien der Sommerolympiade 1976. Wahnsinnig viel berauschendes sahen wir dort jedoch nicht.

Schon bald machte sich bei NAAS wieder ein kleines Hüngerchen bemerkbar und wir kehrten im nahe gelegenem Burger King ein. Dieser war in einem riesigen Kinokomplex mit 17 Kinos untergebracht. Thömu leistete sich seinen ersten Burger dank dem dieser ohne jegliches Grünzeug bestückt war. Jöggu und Broun besuchten noch den Air-Hockey-Kasten wo Jöggu beide Spiele mit 7:3 und 7:4 gewann. Als sich auch diese beiden von ihrem Kasten trennen konnten, gingen wir zurück zur U-Bahn.

Mit dem Hellblauen Zug fuhren wir auf die Formel 1-Insel. Jöggu’s Vorschlag ein Velo zu mieten ging jedoch in die Hose, weit und breit keine Vermietstation. Also latschten wir eben fast die ganze Strecke (5km) zu Fuss ab. Beim Start/Ziel wurden Fotos geschossen wie blöd und auch noch NAAS-Kleber montiert, in der Hoffnung diese im TV dann zu sehen. Völlig erschöpft kamen wir am späten Nachmittag wieder bei der U-Bahnstation an. Nun gings nochmals zurück ins Zentrum, wo Thömu noch Ausschau nach einem weiteren Streit-Leibchen hielt (Bestellung aus CH), jedoch erfolglos.

Im Hotel erholten wir uns kurz, bevor wir im Dundees zum Nachtessen einmarschierten. Es wurde wieder mächtig Fleisch verschlungen. Drei Schlaumeier hatten nach dem Nachtessen noch das Gefühl, ein Dessert zu verspeisen. Broun meisterte die Aufgabe bravourös, Bitzu und Jöggu kämpften jedoch mächtig. Bitzu beklagte sich anschliessend über Bauchschmerzen.

Bald watschelten wir zurück zum Hotel wo wir uns dann für unser Verhältnis früh ins Bett legten.

von NAAS
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  • : 4/6 NAAS und Bitzu sind vom 28. April bis am 9. bzw. 23. Mai in Kanada. Anlass zu dieser Reise ist die Eishockey-Weltmeisterschaft, die wir mit einer Ost-Kanada-Rundreise verbinden.
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