Wir wollten die Prince Edward Island auskundschaften. Wir starteten mit der Fahrt gegen Norden. Im Cabot Beach Provincial Parc parkierten wir vor den verschlossenen Toren des Campingplatzes. Zu Fuss gings weiter zur Küste, als erstes sahen wir bereits einen Hasen, der eifrig an einer Tanne knabberte. Am Meer mit den wiederum roten Sandsteinklippen schossen wir schnell einige Fotos und weiter gings durchs Unterholz des Parks. Da hörten wir plötzlich komische Pfiffe. Beim genauen Hinschauen bemerkten wir, dass es sich nicht etwa um einen Vogel handelt, sondern um ein paar Eichhörnchen, die wohl ein bisschen giggerig aufeinander waren. :-) Wir amüsierten uns köstlich, wie die Fiecher von Baum zu Baum sprangen und wild herumschrieen.
Zurück beim Auto setzten wir unsere Fahrt nach einer kurzen Verpflegung (unser Frühstück) fort. North Rustico hiess unser nächster Halt, ein kleines Fischerdörfchen, welches uns zu einigen Fotos einlud. Am Brackley Beach besichtigten wir den Kilometerlangen Sandstrand mit seinen Dünen, doch für ein Bad war es doch ein bisschen zu kühl und windig.
Im Greenwich NP , schon auf der Ostseite der Insel schauten wir uns noch einen weiteren Strand an, auch dieser war ganz schön, besonders sein buntes (geschlossenes) Kassenhäuschen. Bitzu führte uns wieder etaws verwirrt ;-), zum East Point, wie der Name schon sagt, der östlichste Punkt der Insel. Ein Leuchtturm und rote Klippen zierten diesen Ort, sonst wehte ein grausam kalter Wind, somit hielten wir es dort nicht soo wahnsinnig lange aus.
In Basin Head war im Reiseführer von "singing sand" die Rede, da mussten wir natürlich auch noch hin. Und siehe da, nach einigen Metern über den wunderschönen Sandstrand bemerkten wir, dass es beim "schlarpen -- Füsse nicht heben" so komisch quietschte und unter den Schuhen so komisch vibrierte. Ganz komisch da! :-)
Wir fuhren nun weiter quer durch den Ostteil der Insel zum Point Prim, dort steht der älteste Leuchtturm der Insel und dieser wäre im Sommer noch bemannt. Wie aber überall, wo wir hinkommen, da ist kein Schwein anzutreffen. Trotzdem gab es natürlich ein paar Fotos mit diesem Türmlein.
Nächster Halt war nun Wood Islands. Dort wollten wir um 19.30 auf die Fähre Richtung New Glasgow. Da wir schon um 18 Uhr dort waren, erkundigten wir uns bei der Kassierin, wo das nächste Restaurant zu finden sein. Das sei 20 Minuten vom Hafen entfernt, aber man könne ja auf der Fähre essen. Also, bezahlten wir die Fähre und schlugen die Zeit am Hafen um die Ohren, bis wir etwas nach 19 Uhr auf die Fähre fahren konnten.
Die Fähre war noch nicht unterwegs und wir verschlangen schon unser Nachtessen. Die Überfahrt dauerte 1h15min, während dieser konnten wir noch ein bisschen TSN schauen und auch den Sonnenuntergang bestaunen.
Um 20.45 verliessen wir die Fähre Richtung New Glasgow. Dort verliessen wir den Highway und suchten uns gleich eine Unterkunft. Zu unserem Erstaunen waren die ersten beiden Unterkünfte dort ausgebucht. Also, weiter Stadteinwärts! Doch in diesem komischen Kaff fanden wir rein gar nichts mehr. Wir irrten herum, wussten kaum mehr wo wir waren, schliesslich hatten wir von diesem Scheisskaff doch keinen Stadtplan. Bei der nächsten Tankstelle fragten wir nach, wo wir denn eine Unterkunft finden könnten. Die beiden Damen waren sehr Hilfsbereit und suchten rasch im Telefonbuch (die eine ein bisschen schneller, die andere langsamer [blätter blätter blätter]), nach einem geeigneten Hotel und fragte dieses auch gleich an, ob dort noch Platz wäre. Nach ihren Anweisungen fanden wir auch schnell zu diesem Hotel und konnten um 22 Uhr doch noch ein Zimmer beziehen.
Unsere Nerven waren von der Stadtirrfahrt wirklich schon stark strapaziert und wir sind ein bisschen sehr müde, also müsst ihr euch noch einen bisschen auf die Fotos gedulden.... i mag eifach nit! :-)
